Aktuelles 25. Mai 2018

Was Wasser alles kann

Im April und Mai 2018 wurden die Kinder im FRÖBEL Kindergarten Maria Montessori zu Wasser-(Er-)Forschern.

Wasser als Lupe - das klappt ja prima.
Was passiert mit unseren bunten Eiswürfeln im Wasser?
Eiswürfelkunst
Einige unserer Entdecker-Flaschen...

Kinder sind von Natur aus neugierig und erforschen täglich ihre Umgebung. In der vergangenen Wochen haben wir diesen natürlichen Forschergeist verstärkt mit den 3 bis 6 jährigen Regenbogenkindern aufgegriffen und Erklärungen für allerhand Erstaunliches gefunden. Dabei haben wir uns zunehmend von den Fragen der Kinder leiten lassen.

Zum Einstieg im gemeinsamen Kreis erkundeten wir die Unterschiede zwischen Holzhäcksel, Sand und Wasser. Wie fühlen sich die verschiedenen Materialien an, wie riechen sie und wie lassen sie sich transportieren. Holzhäcksel ist stark, picksig und jedes Stück fühlt sich anders an. Sand ist weich und rieselt aus der Hand. Wasser ist nass und fließt ganz schnell weg – welche Superkräfte soll es bloß haben?

Mit unseren 3 bis 6 jährigen Forschern wurden Experimentierplätze vorbereitet, an denen fleißig erforscht wurde, was in Wasser schwimmt und was nicht.

Mit Münzen wurden Wasserberge in Messbechern erzeugt und Tropfenberge auf einzelnen Münzen angehäuft. Die Wassertröpfchen halten sich aneinander fest und sind zusammen stark, das war gut zu sehen.

Mit Strohhalmen, Wasser, viel Puste und ein bisschen Spüli wurden tolle Schaumberge erzeugt und kichernd begutachtet. Wer bekommt wohl den größten Schaumberg?

Wasser und Spüli ergeben tollen Schaum, doch Wasser und Öl, die mögen sich nicht – das war schnell klar. Gemeinsam in einer Flasche, in unterschiedlichen Farben eingefärbt, konnten mit aller Kraft geschüttelt werden. Kurz entstand eine Mischfarbe, doch schnell trennten sich Öl und Wasser wieder.

Beim Färben von Wasser ging es bunt zu. In Reagenzgläsern wurde mit Krepppapier Wasser in Rot, Blau und Gelb gefärbt und mit Pipetten vermischt. Die verschiedenen Farben wurden in Eiswürfelbehältern eingefroren und bei weiteren Experimenten in warmen, kalten und salzigen Wasser aufgelöst. Dabei gab es tolle Effekte zu bestaunen.

Auch die Wasser-Spiel-Station war bei allen sehr beliebt. Mit verschiedenen Messbechern, Trichtern, Pipetten, Korken und viel Wasser wurde eingeschüttet, umgefüllt und abgemessen.

In verschiedenen Entdecker-Flaschen gab es allerhand zu bestaunen. Besonders gestaunt haben die Kinder über die Lupen-Flasche, in der nur Wasser ist. Dadurch wird alles größer und genauer zu erkennen. Unsere Plastiktüten-Qualle wurde bald zum Kindergarten-Haustier erklärt und gerne bei Schwimmen beobachtet. Die Entdecker-Flaschen werden uns sicher noch eine Weile erhalten bleiben und im Alltag weiter genutzt.

Das Forschen und Entdecken hat allen viel Spaß gemacht und zum Abschluss gab es für jeden Forscher eine Entdecker-Flasche zum Mitnehmen für zuhause.

Wir hatten eine spannende, entdeckungsreiche Zeit und verlegen unsere Wasserspiele jetzt bei schönem Wetter nach draußen.